Geschichte |
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Ursprung: |
Die Arbeitsmethoden in der Hauswirtschaft waren seit hundert Jahren stehengeblieben. Im Jahre 1889 gründete Elisabet Böhm den ersten landwirtschaftlichen Hausfrauenverein. |
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Aufbau: |
Gegensätze zwischen Stadt und Land wurden durch Einrichten einer, von landwirtschaftlichen Erzeugnissen bestückten, Verkaufsstelle überbrückt. In Schulungskursen der Bereiche Hauswirtschaft, Gartenbau und Geflügelzucht, Imkerei und Weberei wurden die Landfrauen gefördert. Ida von Kortzfleisch gründete die erste wirtschaftliche Frauenschule in Hessen. Zwanzig Jahre später folgte Fürstin Therese zu Hohenlohe-Waldenburg ihrem Beispiel in Kupferzell. |
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1915 |
Einführung des hauswirtschaftlichen Lehrlingswesens |
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1917 |
Gründung des ersten Landwirtschaftlichen Hausfrauenvereins in Schwäbisch Hall durch Initiative der Fürstin Therese zu Hohenlohe-Waldenburg. Die hier eröffnete Verkaufsstelle - Hausfrauenladen - trug zur Absatzförderung heimischer Produkte bei. Näh-, Koch-, Bügel-, Kranken- und Säglingspflegekurse dienten der Weiterbildung. Melk- und Milchverwertungskurse steigerten die Produktion. Elektrische Geräte und Maschinen hielten Einzug im Haushalt.
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1934 |
Auflösung der Landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine. Die Arbeit wird vom Reichsnährstand übernommen. |
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1947 |
Neugründung durch Marie Gräfin Leutrum. Der neue Name "Landfrauenverein" weist darauf hin, dass der Verein allen Frauen offensteht. Vorträge über Familie, Garten, Gesundheit, Gentechnologie, Rechtsfragen des Alltags sowie politische Themen gehören zum angebotenen Programm. Bildungsreisen, Erholungsfreizeiten, Theaterbesuche, gemeinsame Ausflüge und Mitwirkung bei Dorffesten tragen zur Geselligkeit bei.
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1985 |
Eine neue Zeit bringt neue Aufgabengebiete. Angebote vom Bildungs- und Sozialwerk des Landfrauenverbandes auf Landes-, Kreis- und Ortsebene:
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Schulungen für ehrenamtlich tätige Frauen
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Seminare für Bereiche der Frauen im ländlichen Raum
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Lehrgänge zur Ausbildung der Hauswirtschaftlichen Familienbetreuerin
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Leiterin von Mutter-Kind-Gruppen
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Kursleiterin für präventive Gymnastik
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Gästebetreuerin und Umweltfrachfrau
Auf politischer Ebene wird die Verbesserung der sozialen, rechtlichen, wirtschaftlichen Situation von Frauen und Familien gefordert. In den Arbeitskreisen Agratpolitik, Erwachsenenbildung, Kultur und Entwicklungspolitik diskutieren und planen Vertreterinnen der Kreisvereine auf Landesebene.
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